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PRESSESPIEGEL

Artikel im Februar und März 2006 zum Thema Palast

Der TagesspiegelBye, bye Palast
Am vergangenen Sonntag trauerte ein Kolumnist der „New York Times“, Nicholas Kulish, um den Palast der Republik – und um Berlin: Der Palast der Republik wird abgerissen. Im nächsten Jahr wird nichts mehr von ihm übrig sein. Das ist eine Schande und ein überdeutlicher Beweis dafür, wie groß der Minderwertigkeitskomplex der Stadt ist.
01. März 2006 Artikel lesen.
Junge WeltSchlichte Schönheit
Das Modell hat entfernte Ähnlichkeit mit der Berliner Neuen Nationalgalerie. Ist aber der Keller des alten Palasts der Republik. Während die ersten Betonplatten des Palasts bereits krachend zu Boden donnern, hat der Architekt und Städteforscher Philipp Oswalt noch einmal einen Entwurf vorgelegt.
28. Februar 2006 Artikel lesen.
New York Times / USAAn Insecure City Demolishes Its Own Charm
I will miss the Palace of the Republic. It will be jarring not to see it when I return to the city and I know I will be sad for the homely thing's absence. Now I fear they will one day destroy Ernst, in a misguided effort to restore Berlin to a particular majesty that never was.
26. Februar 2006 Read Article
Der TagesspiegelDie Palast-Wanne wird voll – aber mit Sand statt mit Kultur
Kulturelles Leben unter dem bald abgeräumten Palast der Republik soll es nicht geben. „Die Betonwanne unter dem Bauwerk wird auf jeden Fall mit Sand eingespült“, versicherte gestern die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Sie lehnte den Vorschlag ab, die Wanne nicht mit Sand zu füllen, sondern mit Beton zu verstärken, zu überdachen und vorübergehend für kulturelle Zwecke zu nutzen.
26. Februar 2006 Artikel lesen.
Die TAZYeah, Zwischennutzung
Seit Wochen zwangsentleibt sich der Palast der Republik. Jetzt schon ist er nur mehr ein weiträumig umzäuntes, traurig hohlwangiges Gerippe. Alle Stopp-Tage, Palastwatchings, Vereinsgründungen, Bergprojekte und Politikerpatenschaften - umsonst gewesen. Brutal demonstriert der politische Wille seine Durchsetzungskraft, resigniert schulterzuckend wartet Berlin auf die Wiese.
25. Februar 2006 Artikel lesen.
Berliner KurierKampf um Palast geht weiter
Der Abriss des Palastes der Republik ist beschlossen. Doch der Streit geht weiter! Freunde des DDR-Baus wollen das Kellergeschoss nutzen bis das Stadtschloss gebaut wird. "Bis zum Baubeginn 2012 sollten wird das Palast-Untergeschoss als Veranstaltungsort nutzen", fordert Philipp Oswalt (41) vom Verein "Zwischenpalastnutzung". Sein Ziel: Der Palast-Keller soll nicht wie geplant unter einer Wiese verschwinden, sondern zu einem 10 000 Quadratmeter großen Kulturzentrum ausgebaut werden. "Das würde ebenso 7,5 Millionen Euro kosten wie das Zuschütten des Kellers und der Bau der Info-Box zum Stadtschloss", sagt Oswalt. "Schon 2007 könnte alles fertig sein.
25. Februar 2006 Artikel lesen.
Die WELTNeue Idee für den Palast-Keller
Der Rückbau des Palastes der Republik schreitet stetig voran - davon können sich Passanten täglich selbst überzeugen. Laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung liegen die Arbeiten voll im Zeitplan. ... In diesem Zusammenhang schlägt der Forschungsverbund Urban Catalyst vor, die Untergeschosse des Palastes für kulturelle Zwecke zu erschließen, bis das Gelände neu bebaut wird. "Die Nutzer des Humboldt-Forums könnten zusätzliche Räume gut gebrauchen, ob für Ausstellungen, Veranstaltungen oder für Bibliotheksnutzung", sagt Architekt Philipp Oswalt. Eine Halle von rund 10 000 Quadratmeter Größe und sieben Meter Höhe könne im Untergeschoß eingerichtet werden, außerdem ein Innenhof für Freiluftveranstaltungen und ein etwa 700 Quadratmeter großer Raum unter der Zufahrtsrampe.
25. Februar 2006 Artikel lesen.
Berliner ZeitungJetzt wird um den Keller gekämpft
Der Palast der Republik wird abgerissen, abgerissen, abgerissen. Vorbei ist es mit den viel beachteten Schlauchboot-Touren und anderen Kunst-Events. Das muss ja nicht bedeuten, dass man nicht vielleicht doch noch etwas machen könnte aus dem traurigen Rest. "Wir sind für eine Zwischennutzung und haben dafür eine ästhetische Lösung gefunden", sagt Amelie Deuflhard vom Verein ZwischenPalastNutzung. Ihre Hoffnungen richten sich auf den Keller, die so genannte Wanne des Palastes, die dafür sorgt, dass kein Grundwasser nach oben drückt. Bis es zu einem Neubau kommt - vor 2012 wird das wohl nichts - muss diese Wanne gesichert werden. Nach bisherigem Plan bis zur Oberkante mit Kies. Als Kosten dafür sowie für eine geplante Info- oder Humboldt-Box und eine schicke Grünanlage wurden zuletzt 7,5 Millionen Euro genannt.
25. Februar 2006 Artikel lesen.
ddp / Freie PresseKultur im Palast-Keller
Die Befürworter einer Zwischennutzung des Palastes der Republik in Mitte geben nicht auf. Sie stellten am Freitag in Berlin ein Konzept zur kulturellen Nutzung der Palast-Untergeschosse in den kommenden fünf Jahren vor. Eine Studie belege, dass dieser Raum nicht wie zurzeit vorgesehen völlig mit Sand gefüllt werden müsse, um ein Aufschwemmen des Fundaments zu verhindern, sagte der Architekt Philipp Oswalt vom Verein ZwischenPalastNutzung.
24. Februar 2006 Artikel lesen.
Märkische AllgemeineFriede den Palästen
Mit dem im Januar gestarteten Abriss des "Palastes der Republik" in Berlin verwandelt sich das in den 70er Jahren vom Honecker-Regime errichtete Bauwerk endgültig in das, was auf sächsisch schon immer als "Ballast der Republik" verunglimpft wurde. "Erichs Lampenladen", einst stolzestes Bauwerk der DDR, wird dem Erdboden gleichgemacht. Andere ex-sozialistische Staaten gehen derweil behutsamer mit ihrem Palast-Erbe um.
23. Februar 2006 Artikel lesen.
DIE ZEITSofort abreißen!
Der Palast der Republik in Berlin muss weg – nur weil er hässlich ist und das Stadtbild schändet? Da hätten wir aber noch ein paar weitere Vorschläge.
23. Februar 2006 Artikel lesen.
SPIEGEL ONLINE"Berlin wurde nie geliebt"
Spätestens seit seiner Zeit als Regierender Bürgermeister ist Richard von Weizsäcker ein leidenschaftlicher Berliner. Mit SPIEGEL ONLINE spricht der Alt-Bundespräsident über fehlende Direktverbindungen, den Palast der Republik und das gestörte Verhältnis der Deutschen zu ihrer Hauptstadt.
20. Februar 2006 Artikel lesen.