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Informationen zum Palast der Republik


Über das Bündnis für den Palast

Unter dem Druck des nahe rückenden Abrisstermins gründete sich das BÜNDNIS FÜR DEN PALAST am 19. Oktober 2005 in einem Wohnzimmer in der Schönhauser Allee in Berlin. Dieses Treffen wurde organisiert von den “Palastrettern“, einer Gruppe junger Berliner Architekten, die sich dafür engagieren, die öffentliche Diskussion um den Erhalt des Palastes wahrnehmbar zu machen und verschiedenste Personen aus Kultur und Politik in einen Zusammenschluss zu bündeln. Heute umfasst das BÜNDNIS FÜR DEN PALAST bereits über 350 Unterstützer und aktive Mitglieder aus Berlin, Deutschland und dem Ausland.

Das BÜNDNIS FÜR DEN PALAST basiert auf der vom Zwischenpalastnutzung e.V. initiierten erfolgreichen kulturellen Zwischennutzung des leer stehenden Palasts der Republik seit 2003, an der zahlreiche Berliner Kulturinitiativen beteiligt waren: Führungen mit Partner für Berlin, Wagnerkomplex-Konzerte, Volkspalast mit Sophiensaele, HAU & Shrinking Cities, Berlin-Alexanderplatz mit Volksbühne, Fraktale, u.a.

Vereint in der Überzeugung, dass mit der übereilten und umstrittenen Entscheidung über den Abriss des Palastes der Republik eine Debatte um die Zukunft der historischen Mitte Berlins im Keim erstickt werden soll, hat sich in kürzester Zeit ein Bündnis formiert, dass sich für den Erhalt dieses funktionierenden öffentlichen Gebäudes einsetzt.

Hier organisiert sich die Zivilgesellschaft, die nicht bereit ist, bei der Gestaltung ihres Lebensraumes bevormundet zu werden.

Das BÜNDNIS FÜR DEN PALAST steht für eine neue Generation, die sich losgelöst von einem ideologisch aufgeladenen Streit um „Palast oder Schloss“ auf das Machbare konzentrieren will und Zeit einfordert, um ungestört darüber nachdenken zu können, was an diesem Ort für die Zukunft Berlins und Deutschlands in der gegenwärtigen Situation leerer Staatskassen angemessen wäre.

Das BÜNDNIS FÜR DEN PALAST arbeitet unabhängig von Parteien und jeglicher staatlicher oder institutionalisierter Förderung. Jede Arbeit wird ehrenamtlich geleistet, die Kampagne und das Büro des Bündnisses wird vollständig durch Spenden zahlreicher Gruppen und Einzelpersonen finanziert, die von dem Elan getragen werden, den Abriss zu stoppen.